Science

Ampegon entwickelt und liefert Hochleistungssysteme für Forschungseinrichtungen von Weltruf. Deren wissenschaftliche Experimente gehören in den Bereich der absoluten Spitzenforschung und fordern die Grenzen der technologischen Machbarkeit heraus. Forschungsprojekte dieser Tragweite erweitern das menschliche Wissen und liefern wichtige Erkenntnisse für Werkstoffkunde, Medizin, Ingenieurwesen, Biologie, Teilchenphysik und Kernfusion.

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Eine der anspruchsvollsten wissenschaftlichen Anwendungen, bei der Teilchenbeschleuniger eingesetzt werden, sind die Synchrotron-Lichtquellen und Freie-Elektronen-Laser. Diese Anwendungen emittieren Licht, das tief in die Materie eindringen kann und es Wissenschaftlern ermöglicht, die Welt um uns auf Atom- und Molekülebene zu erforschen. Dieses aussergewöhnliche Licht wird mit Hochenergie-Teilchenbeschleunigern erzeugt, in deren resonanten Hohlräumen Elektronen bis fast auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden, wobei die Hochfrequenz ein Beschleunigungsfeld erzeugt.

Das Forschungsgebiet der Plasmaphysik beschäftigt sich mit den Möglichkeiten Plasma zu erzeugen und zu manipulieren. Die Erkenntnisse können eines Tages für den Bau von Fusionskraftwerken genutzt werden. Erforscht und getestet werden
magnetischer Langzeiteinschluss (sogenanntes Plasma
Confinement), Heizungsmethoden und die
Energieerzeugung aus Plasma. Um jedoch all diese Theorien in die Praxis
umzusetzen, wird ein praktikables Plasmasystem benötigt, das Plasma bis auf
mehrere zehn Millionen Grad erhitzen kann. Hochspannungs- und Hochleistungs-Stromversorgungen können HF-Verstärkern, Generatoren und Magneten die Energie liefern, die zur Erzeugung und Stabilisierung eines experimentellen Plasmas notwendig ist.

Ein Hauptziel der Plasma- und Fusionsforschung ist es zu zeigen, dass Energie langfristig, sicher und aus umweltfreundlichen Energiequellen erzeugt werden kann. Fusionsforschungseinrichtungen untersuchen physikalische Grundlagen und entwickeln daraus ein Verständnis, wie eine Kernfusionsanlage aufgebaut sein muss, um in ihr die gleichen Fusionsprozesse wie in der Sonne ablaufen zu lassen. Eine einzelne Fusionsanlage könnte in der Zukunft Strom für zwei Millionen Haushalte produzieren und damit den Energiebedarf einer wachsenden Weltbevölkerung decken ohne die Umwelt zu belasten. Die Brennstoffe für die Kernfusion sind auf der Erde reichlich vorhanden: Deuterium, das natürlich in Meerwasser vorkommt, und Tritium, das aus Deuterium synthetisiert werden kann. Bei der Fusion dieser Elemente entsteht lediglich das Edelgas Helium.